Stand: August 2026 Erfahrene Fachkräfte 50+ · für Grenzgänger

Mit Berufserfahrung über die Grenze – ohne dass das Alter zum Thema wird

Wer mit über 50 in die Schweiz will, scheitert selten an der Qualifikation – sondern daran, dass die Bewerbung dreißig Jahre wie eine Chronik auflistet, statt den Nutzen dieser Jahre auf einen Blick zu zeigen.

Kurzantwort

Eine überzeugende Bewerbung in der Schweiz ab 50 stellt Erfahrung als Nutzen dar, nicht als Zeitleiste. Konkret heißt das: ein auf zwei Seiten gestraffter Lebenslauf mit Schwerpunkt auf den letzten zehn bis fünfzehn Jahren, ein Anschreiben mit einem nach vorn gerichteten Wechselmotiv und Belegen statt Eigenschaftswörtern. Als Grenzgänger ergänzen Sie einen Satz zur kurzen Anfahrt und zur Bewilligung G. Das Alter selbst machen Sie nicht zum Thema – Ihre Routine spricht für sich.

Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • Erfahrung als Nutzen zeigen, nicht als lückenlose Chronik.
  • Lebenslauf auf zwei Seiten, Schwerpunkt letzte 10–15 Jahre.
  • Wechselmotiv nach vorn richten, keine Rechtfertigung fürs Alter.
  • BVG-Frage nicht selbst aufmachen – Wert der Routine betonen.
  • Grenzgänger: kurze Anfahrt und Bewilligung G in einem Satz.
2 SeitenRichtwert für den Lebenslauf – auch mit 30 Berufsjahren
10–15 J.Zeitraum, der ausführlich nach oben gehört
18 %BVG-Altersgutschrift 55–65 J. (Art. 16 BVG)
Bewilligung GArbeitgeber beantragt sie nach der Zusage

Warum eine Bewerbung ab 50 anders funktioniert

Viele erfahrene Bewerberinnen und Bewerber vermuten hinter jeder Absage das Alter. Meistens liegt es woanders. Wer seit Jahren keine Bewerbung mehr geschrieben hat, arbeitet oft mit einem Lebenslauf, der jede Station seit der Lehre auflistet – und genau das lenkt vom Wertvollen ab. Der Blick der Leserin bleibt an Jahreszahlen hängen, statt an dem, was Sie heute können.

Der Schweizer Arbeitsmarkt sucht Fachkräfte, und Routine hat dort einen guten Ruf. Was fehlt, ist selten die Eignung – es ist die Übersetzung von Erfahrung in Nutzen. Das folgende Schema zeigt, wo bei einer 50-plus-Bewerbung der Hebel sitzt.

Vier Schritte von der Berufserfahrung zur überzeugenden Bewerbung ab 50 Erfahrung sammeln, auf die letzten Jahre fokussieren, in konkreten Nutzen übersetzen, Grenzgänger-Situation einordnen. 1. Erfahrung 30 Jahre Praxis als Rohstoff 2. Fokus letzte 10–15 Jahre nach oben 3. Nutzen Belege statt Adjektive 4. Grenzgang Anfahrt & Bewilligung G
Der Wert steckt bereits in Ihrer Laufbahn – die Bewerbung muss ihn nur sichtbar machen, statt ihn in Jahreszahlen zu verstecken.

Zählt das Alter in der Schweizer Bewerbung überhaupt?

Kurz gesagt: weniger, als viele befürchten. In der Schweiz sind Geburtsdatum und Foto freiwillig, und der Fachkräftebedarf sorgt dafür, dass Erfahrung gefragt ist. Trotzdem existiert die stille Sorge mancher Betriebe, ältere Mitarbeitende seien teurer oder weniger flexibel. Diese Sorge entkräften Sie nicht, indem Sie das Alter verstecken, sondern indem Sie ihr zuvorkommen.

Was heißt „Bewerbung ab 50“ konkret? Gemeint ist keine eigene Bewerbungsform, sondern eine Frage der Gewichtung: Der Lebenslauf rückt die jüngere, relevante Erfahrung nach vorn, das Anschreiben zeigt aktuellen Nutzen, und alles, was nach reiner Aufzählung vieler Jahrzehnte aussieht, wird bewusst gestrafft. Fachlich spricht man von einem kompetenzorientierten statt rein chronologischen Auftritt.

Wichtig ist der Blick nach vorn. Eine erfahrene Kraft, die zeigt, dass sie sich mit dem Schweizer Markt befasst hat, wirkt nicht „alt“, sondern souverän. Den größeren Rahmen dazu gibt die Schweizer Bewerbung; wie Sie eine bestehende deutsche Mappe angleichen, zeigt der Leitfaden deutsche Bewerbung anpassen.

Das sehen Schweizer HR täglich Lebensläufe, die mit der Lehre 1988 beginnen und jede Zwischenstation gleich ausführlich behandeln. Die Leserin sucht dann die relevanten Jahre – und findet sie zu spät. Wer die jüngere Erfahrung nach oben stellt, nimmt ihr diese Suche ab.

Bewerbung ab 50: Deutschland und Schweiz im Vergleich

Vieles ähnelt sich, doch einige Punkte prägen die Bewerbung erfahrener Kräfte deutlich. Wer sie kennt, formuliert gezielter und vermeidet, dass die Unterlagen typisch deutsch wirken.

ThemaDeutschlandSchweiz
Geburtsdatum / FotoDEmeist noch üblichCHfreiwillig, oft weggelassen
Lebenslauf-LängeDEgern lückenlos, auch 3 SeitenCH2 Seiten, relevante Jahre zuerst
TonDEausführlicher, förmlicherCHnüchtern, sachlich, knapp
AltersvorsorgeDERentenbeitrag altersunabhängigCHBVG-Gutschrift steigt mit Alter
BewilligungDEkeine nötigCHGrenzgängerbewilligung G
Blick aufs AlterDEteils skeptischer bei 50+CHErfahrung bei Fachkräftebedarf gefragt

BVG-Altersgutschriften nach Art. 16 BVG (Stand 2026). Übrige Angaben sind Marktorientierung, keine Zusicherung; maßgeblich sind der jeweilige Betrieb und die geltenden Regeln.

Besonders die Vorsorge unterscheidet sich strukturell – dazu weiter unten mehr. Für den Ton gilt: Der Schweizer Stil belohnt Klarheit. Wie dieser Stil im Detail aussieht, zeigt die Seite Schweizer Bewerbungsstil.

Aus der Praxis Erfahrungsgemäß unterschätzen erfahrene Bewerberinnen und Bewerber, wie stark ein gestraffter Auftritt wirkt. Wir sehen immer wieder, dass dasselbe Profil nach dem Kürzen von drei auf zwei Seiten plötzlich Einladungen bekommt – nicht weil die Erfahrung wuchs, sondern weil sie endlich lesbar wurde.

Lebenslauf ab 50: straffen statt streichen

Der Lebenslauf ist bei erfahrenen Kräften der wichtigste Hebel. Er soll nicht Ihre Jahre verbergen, sondern Ihre Substanz zeigen. Das gelingt durch Gewichtung: Die letzten zehn bis fünfzehn Jahre stehen ausführlich oben, ältere Stationen fasst ein knapper Block zusammen. So bleibt Ihre Laufbahn vollständig – aber lesbar. Ein sauber gegliederter Lebenslauf Schweiz zeigt Ihre Linie auf einen Blick.

Deutscher Lebenslaufvorher
Foto, Geburtsdatum, Familienstand, Konfession
Chronologisch ab der Lehre 1989, jede Station gleich lang
Aufgaben als Fließtext„Zu meinen Tätigkeiten gehörte unter anderem …“
Länge: 3 Seiten
Schweizer Versionnachher
Kurzprofil oben: „Produktionsleiter, 25 Jahre Erfahrung, Schwerpunkt Qualität“
Letzte 12 Jahre ausführlich, Früheres in einem Block
Ergebnisse als Stichpunkte„Ausschussquote von 4 % auf 1,5 % gesenkt“
Ein Satz zur Lage: „Anfahrt 20 Min., Bewilligung G problemlos“ · Länge: 2 Seiten

Schematische, anonymisierte Darstellung – keine echten Personendaten. Die Erfahrung bleibt identisch; verändert wird nur die Darstellung.

Empfohlener Aufbau eines Schweizer Lebenslaufs ab 50 mit beschrifteten Zonen Von oben nach unten: Kopfbogen mit Kontakt, Kurzprofil in drei Zeilen, letzte zehn bis fünfzehn Jahre ausführlich, ältere Stationen als kurzer Block, Weiterbildung und Sprachen. Kopfbogen: Kontakt Kurzprofil (3 Zeilen): wer Sie beruflich sind Letzte 10–15 Jahre: ausführlich, mit Zahlen Ältere Stationen: ein kurzer Block Weiterbildung, Sprachen
So liest sich Erfahrung ab 50 als Stärke: Kurzprofil und jüngste Jahre oben, Älteres gebündelt – die Zonen sind schematisch, nicht maßstabsgetreu.

Der Unterschied ist nicht, dass Erfahrung verschwindet. Sie wird geordnet. Ein Kurzprofil von drei Zeilen ganz oben sagt in Sekunden, wer Sie beruflich sind – und lenkt den Blick weg vom Geburtsjahr, hin zur Kompetenz.

✓ Starker Lebenslauf ab 50

  • Kurzprofil mit Funktion, Jahren und Schwerpunkt.
  • Letzte 10–15 Jahre mit messbaren Ergebnissen.
  • Ältere Stationen gebündelt in einem Block.
  • Aktuelle Weiterbildungen und Tools genannt.

✗ Schwacher Lebenslauf ab 50

  • Jede Station seit der Lehre gleich ausführlich.
  • Veraltete Programme und Zertifikate im Fokus.
  • Aufgaben als grauer Fließtext ohne Ergebnisse.
  • Drei Seiten, in denen das Wesentliche untergeht.
Praxisbeispiel Ein Techniker mit 28 Berufsjahren kürzte seinen Lebenslauf von drei auf zwei Seiten und setzte ein dreizeiliges Kurzprofil an den Anfang. Aus sechs Bewerbungen wurden vier Rückmeldungen – die Erfahrung war dieselbe, nur endlich auf einen Blick erfassbar.

Erfahrung in Nutzen übersetzen

Der häufigste Schwachpunkt sind nicht fehlende Fähigkeiten, sondern zu allgemeine Sätze. „Langjährige Erfahrung“ steht in fast jeder Bewerbung ab 50 – und sagt nichts. Schweizer Arbeitgeber möchten den konkreten Ertrag dieser Erfahrung sehen: Was haben Sie verbessert, gespart, aufgebaut, stabil gehalten?

Vorher

„Ich verfüge über langjährige Erfahrung und bin sehr zuverlässig.“

Nachher

„In den letzten 12 Jahren führte ich als Schichtleiter ein Team von 14 Personen und senkte die Ausschussquote von 4 % auf 1,5 % – ohne einen einzigen krankheitsbedingten Engpass im Ablauf.“

Der Nachher-Satz erfindet nichts. Er macht sichtbar, was ohnehin stimmt – Team, Zahl, Ergebnis. Genau daran erkennt eine Personalabteilung, dass Erfahrung hier Substanz bedeutet und nicht nur Jahre. Denselben Ton treffen Sie im ganzen Anschreiben Schweiz und im Motivationsschreiben Schweiz.

„Ich bin flexibel und lernbereit.“

Besser für Schweizer Arbeitgeber

„Als unser Betrieb 2024 auf ein neues ERP-System umstellte, arbeitete ich mich in vier Wochen ein und schulte anschließend zwei jüngere Kolleginnen.“ Statt Lernbereitschaft zu behaupten, zeigen Sie eine Situation, in der genau sie sichtbar wurde – das entkräftet das Vorurteil, ältere Kräfte seien technikscheu.

„Ich suche eine neue Herausforderung.“

Besser für Schweizer Arbeitgeber

„Ich möchte meine Erfahrung dort einbringen, wo Verlässlichkeit und ruhige Hand im Ablauf zählen – Ihr Betrieb passt genau dazu.“ Der zweite Satz nennt ein nach vorn gerichtetes Motiv und einen Bezug zum Arbeitgeber statt einer Floskel, die man mit 25 wie mit 55 schreiben könnte.

„Trotz meines Alters bin ich noch sehr fit.“

Besser für Schweizer Arbeitgeber

Diesen Satz ersatzlos streichen. „Trotz meines Alters“ macht das Alter erst zum Problem, das es vorher gar nicht war. Wer sich verteidigt, bestätigt den Verdacht. Lassen Sie Ihre Ergebnisse sprechen – sie sind das beste Fitness-Zeugnis.

Die BVG-Frage: warum ältere Kräfte als „teurer“ gelten – und wie klein der Unterschied ist

Ein Grund für die Zurückhaltung mancher Betriebe liegt in der beruflichen Vorsorge. In der Schweiz steigen die BVG-Altersgutschriften mit dem Alter: Der Arbeitgeber zahlt für ältere Mitarbeitende einen höheren Prozentsatz des versicherten Lohns in die Pensionskasse ein. Diese Staffelung ist gesetzlich geregelt und für viele Personalabteilungen ein bekanntes Argument – das Sie kennen sollten, um ihm ruhig zu begegnen.

BVG-Altersgutschriften nach Altersgruppe in Prozent des versicherten Lohns Balkenvergleich der gesetzlichen Mindestsätze: 25 bis 34 Jahre 7 Prozent, 35 bis 44 Jahre 10 Prozent, 45 bis 54 Jahre 15 Prozent, 55 bis 65 Jahre 18 Prozent. 7 % 25–34 J. 10 % 35–44 J. 15 % 45–54 J. 18 % 55–65 J.
Gesetzliche Mindestsätze der Altersgutschriften nach Art. 16 BVG (Stand 2026) – der Sprung von 45–54 auf 55–65 beträgt drei Prozentpunkte, kein Vielfaches.

Zwischen der Gruppe 45–54 und 55–65 liegen drei Prozentpunkte des versicherten Lohns – spürbar, aber weit entfernt von den Mehrkosten, die manche vermuten. Gegen die Einarbeitungszeit, die ein Betrieb bei einer erfahrenen Kraft spart, fällt der Unterschied selten ins Gewicht. Ihre Aufgabe ist einfach: machen Sie das Thema nicht selbst auf. Zeigen Sie den Wert, den Ihre Routine schafft, dann erübrigt sich die Rechnung meist von allein.

Typischer Fehler In der Bewerbung anbieten, „gehaltlich flexibel“ zu sein, um das Alter auszugleichen. Das signalisiert Unsicherheit und drückt Ihren Wert, bevor überhaupt jemand gefragt hat. Wie Sie Lohnvorstellungen souverän formulieren, zeigt die Seite Lohnvorstellungen Schweiz formulieren.

Das Wechselmotiv nach vorn richten

Warum wechselt jemand mit über 50 noch das Land der Arbeitsstelle? Diese Frage stellt sich jede Leserin – und Ihre Antwort entscheidet über den ersten Eindruck. Rückwärtsgewandte Begründungen („in Deutschland lief es nicht mehr“) wecken Zweifel. Ein nach vorn gerichtetes Motiv wirkt souverän.

Stark

„Ich möchte meine Erfahrung in einem Betrieb einbringen, der auf Verlässlichkeit setzt – der grenznahe Schweizer Markt bietet genau das.“

Mit Vorsicht

„Der Lohn in der Schweiz ist attraktiv.“ Ehrlich, aber allein zu wenig – ergänzen Sie einen fachlichen Grund, sonst wirken Sie beliebig.

Schwach

„Nach dem Ärger mit meinem alten Arbeitgeber suche ich etwas Neues.“ Klingt belastet und rückwärtsgewandt – kein guter Auftakt.

Praxis-Tipp: Formulieren Sie Ihren Wechsel als bewusste Entscheidung, nicht als Notlösung. „Ich habe mir den Schweizer Markt gezielt ausgesucht“ klingt anders als „ich versuche es mal in der Schweiz“. Beide Male wechseln Sie – aber nur die erste Variante zeigt Haltung.

Als Grenzgänger ab 50: Stabilität ist Ihr Vorteil

Wer in Deutschland wohnt und in der Schweiz arbeiten möchte, braucht die Grenzgängerbewilligung G. Sie beantragt der Arbeitgeber nach der Zusage – vorlegen müssen Sie in der Bewerbung nichts. Gerade mit über 50 spielt Ihnen die Grenzgänger-Situation in die Hände: Ein etablierter Wohnsitz, kein geplanter Umzug, oft langfristige Perspektive. Das ist genau die Verlässlichkeit, die Betriebe suchen.

Für Bewerber aus Deutschland: Ein Satz genügt. „Mein Wohnort in Lörrach liegt rund 20 Minuten von Ihrem Standort entfernt; die Grenzgängerbewilligung G kann problemlos beantragt werden.“ Das nimmt der Leitung die Fragen nach Anfahrt und Formalitäten. Den größeren Rahmen zeigen die Seiten Deutsche, die sich in der Schweiz bewerben und Grenzgänger Bewerbung Schweiz.
Aus unserer Arbeit Viele Kundinnen und Kunden ab 50 schicken uns zuerst eine deutsche Bewerbung, die fachlich völlig in Ordnung ist, aber jede Station seit den Achtzigern auflistet. Nach der Anpassung wirkt dieselbe Laufbahn fokussiert und aktuell – ohne dass sich an der eigentlichen Erfahrung etwas ändert.

Wie der Alltag zwischen Wohnort und Arbeitsplatz aussieht und was steuerlich zu beachten ist, vertieft die Seite Pendeln Deutschland–Schweiz.

Fallbeispiel aus der Praxis

GH
Gabriele H., 54, Buchhalterin
Wohnort Waldshut · Ziel: Treuhandbüro im Raum Zürich

Die Situation: Gabriele bewarb sich mit einem dreiseitigen Lebenslauf, der ihre Laufbahn ab 1991 lückenlos abbildete. Das Anschreiben begann mit „trotz meines Alters“. Über vier Monate kamen nur Absagen, zweimal ohne Begründung.

Die Korrektur: Der Lebenslauf wurde auf zwei Seiten gestrafft, mit Kurzprofil und Schwerpunkt auf den letzten zwölf Jahren (Jahresabschlüsse, MWST-Abrechnungen, Einführung einer neuen Buchhaltungssoftware). Das Anschreiben nannte ein nach vorn gerichtetes Motiv und je einen Satz zu Anfahrt und Bewilligung G. Ergebnis: aus fünf neuen Bewerbungen drei Einladungen – die zweite Stelle wurde nach der Probezeit fest.

Das Muster ist übertragbar: dasselbe Profil, nur fokussiert und ohne Verteidigungshaltung. Was in der Probezeit danach zählt, lesen Sie auf der eigenen Seite dazu. Und wie Sie mit einer Absage souverän umgehen, zeigt Absage nach Bewerbung.

Typische Fehler bei Bewerbungen ab 50

Besonders kritisch: die Kombination aus überlangem Lebenslauf und defensivem Ton. Sie bestätigt genau das Vorurteil, das Sie entkräften wollen. Der Unterschied liegt fast immer in der Gewichtung – Erfahrung fokussiert, Haltung nach vorn. Weitere Stolpersteine zeigt die Seite zu typischen Fehlern bei Schweizer Bewerbungen.

Erfahrung, die endlich sichtbar wird?

Wir formulieren Ihr Anschreiben und Ihren Lebenslauf so, dass Ihre Berufsjahre als Nutzen wirken – gestrafft, aktuell und mit souverän eingeordneter Grenzgänger-Situation.

Was Sie bekommen, wenn wir Ihre Bewerbung ab 50 erstellen

Konkret und überprüfbar – ohne Versprechen, die niemand halten kann:

Erfahrung als Nutzen formuliertIhre Berufsjahre werden zu Ergebnissen und Belegen, nicht zur Chronik.
Lebenslauf klug gestrafftZwei Seiten mit Kurzprofil und Fokus auf die letzten 10–15 Jahre.
Unterschiede D↔CH berücksichtigtTon, Format und Bewilligung G nach Schweizer Standard.
Fertig in 1 WerktagSchnell einsatzbereit, damit Sie keine Ausschreibung verpassen.
Bearbeitbare DateienPDF und Word – für jede weitere Stelle selbst anpassbar.
!Keine Jobgarantie, keine VermittlungWir erstellen die Unterlagen – die Auswahl trifft der Betrieb.

Feste Preise ohne Abo – Details unter Preise & Pakete.

Warum grenzgaenger-bewerbung.de

So läuft es ab

1. Anfrage

Sie nennen Zielbranche, Erfahrung und Wunschregion.

2. Fokus

Wir straffen Ihre Laufbahn und heben das Relevante hervor.

3. Feinschliff

Kurzprofil, Ton und Grenzgänger-Satz abgestimmt.

4. Dateien

Fertige Bewerbung als PDF und Word per E-Mail.

Für wen diese Seite gedacht ist – und was sie nicht leistet

Diese Seite richtet sich an Menschen ab etwa 50, die in Deutschland wohnen und in der Schweiz arbeiten möchten – als Fachkraft, mit Führungserfahrung oder nach vielen Jahren im selben Betrieb. Sie erklärt, wie eine Bewerbung Erfahrung als Nutzen zeigt, den Lebenslauf strafft und die Grenzgänger-Situation einordnet.

Rechtsgrundlage der Altersgutschriften: Art. 16 BVG (Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge), Stand 2026. Inhalt verantwortet vom Betreiber laut Impressum · zuletzt aktualisiert am 4. August 2026.

Hinweis: Diese Seite bietet allgemeine Orientierung zur Bewerbung und ersetzt keine Rechts-, Steuer-, Vorsorge- oder Behördenberatung. Für die Grenzgängerbewilligung G, Fragen zur Pensionskasse und arbeitsrechtliche Themen sind die zuständigen Stellen in der Schweiz und Deutschland maßgeblich.

FAQ – Bewerbung Schweiz ab 50

Habe ich mit über 50 als Grenzgänger noch echte Chancen in der Schweiz?
Ja. Der Schweizer Arbeitsmarkt ist auf erfahrene Fachkräfte angewiesen, und viele Betriebe schätzen Verlässlichkeit und Routine. Entscheidend ist, dass die Bewerbung Ihre Erfahrung als konkreten Nutzen zeigt statt als lange Chronik. Als Grenzgänger punkten Sie zusätzlich mit einem stabilen Wohnsitz und der Bereitschaft, langfristig zu bleiben.
Soll ich mein Geburtsdatum und Foto in der Schweizer Bewerbung ab 50 weglassen?
In der Schweiz sind Geburtsdatum und Foto freiwillig. Weglassen können Sie beides, doch verstecken lässt sich Erfahrung ohnehin nicht. Sinnvoller ist, das Alter nicht zum Thema zu machen: aktueller Bezug, gepflegtes Foto und ein Lebenslauf, der die letzten zehn bis fünfzehn Jahre betont, wirken stärker als eine Lücke, die Fragen aufwirft.
Wie lang darf mein Lebenslauf mit über 50 sein?
Zwei Seiten sind der Richtwert, auch mit dreißig Berufsjahren. Die letzten zehn bis fünfzehn Jahre gehören ausführlich nach oben, ältere Stationen werden knapp zusammengefasst. Niemand erwartet jede Anstellung seit der Lehre. Ein gestraffter Lebenslauf signalisiert, dass Sie das Wesentliche erkennen – genau die Fähigkeit, die Arbeitgeber an erfahrenen Kräften schätzen.
Bin ich als älterer Grenzgänger wegen der Pensionskasse zu teuer?
Die BVG-Altersgutschriften steigen mit dem Alter (55 bis 65 Jahre: 18 Prozent des versicherten Lohns, Art. 16 BVG). Der Unterschied ist real, aber kleiner als oft angenommen und fällt gegenüber eingearbeiteter Erfahrung selten ins Gewicht. Machen Sie das Thema nicht selbst auf; zeigen Sie stattdessen, welchen Wert Ihre Routine dem Betrieb spart.
Wie erkläre ich einen Jobwechsel mit 50 plus, ohne defensiv zu wirken?
Nennen Sie ein nach vorn gerichtetes Motiv: Sie suchen einen Betrieb, in dem Ihre Erfahrung gebraucht wird, und der grenznahe Schweizer Arbeitsmarkt bietet genau das. Vermeiden Sie Rechtfertigungen für das Alter. Ein Satz zur kurzen Anfahrt und zur Bewilligung G rundet das Bild ab und macht aus dem Wechsel eine bewusste Entscheidung.

Passende Themen für Ihren Wechsel ab 50

Bereit, Ihre Erfahrung wirken zu lassen?

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