Stand: August 2026
Für Grenzgänger mit Teilzeit-Wunsch

Viele Grenzgänger stolpern nicht über die Teilzeitstelle selbst, sondern über die eine Zahl, die in der Schweiz alles steuert – das Pensum in Prozent.

Teilzeit heißt in der Schweiz Pensum – und wird in Prozent gedacht

Wer aus Deutschland kommt, denkt in Wochenstunden: 20 Stunden, 30 Stunden, Halbtags. In der Schweiz läuft alles über das Pensum in Prozent. 100 Prozent sind Vollzeit, alles darunter ist Teilzeit. Diese kleine Umstellung entscheidet oft schon darüber, ob eine Bewerbung vertraut mit dem Markt wirkt oder wie aus dem falschen Land eingereicht.

Diese Seite zeigt, wie Sie Ihr Pensum richtig angeben, Stunden sauber umrechnen und – besonders wichtig für Pendler – ab wann sich Teilzeit über die Grenze überhaupt lohnt. Den Gesamtaufbau der Unterlagen erklärt die Schweizer Bewerbung, die Pendler-Grundlagen die Grenzgänger-Bewerbung für die Schweiz.

Kurzantwort: Wie gebe ich Teilzeit in einer Schweizer Bewerbung an?

Teilzeit heißt in der Schweiz Pensum und wird in Prozent angegeben, nicht in Wochenstunden. 100 Prozent entsprechen je nach Betrieb rund 42 Stunden pro Woche. Nennen Sie Ihr Wunschpensum konkret, am besten mit einer kleinen Bandbreite wie 60 bis 80 Prozent. Als Grenzgänger sollten Sie prüfen, ob sich der Arbeitsweg bei kleinem Pensum noch lohnt.

100 % ≈ 42 hVollzeit pro Woche, je Betrieb
Pensum in %nie in Wochenstunden
60–80 %häufigstes Teilzeitband
Bandbreiteangeben, wirkt flexibel
Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • Teilzeit heißt in der Schweiz Pensum, angegeben in Prozent.
  • 100 Prozent sind je nach Betrieb rund 42 Stunden pro Woche.
  • Wunschpensum konkret nennen, am besten mit Bandbreite.
  • Kein Minijob: kleine Pensen sind grundsätzlich versichert.
  • Bei kleinem Pensum Arbeitsweg und Quellensteuer mitrechnen.

Was Pensum auf dem Schweizer Arbeitsmarkt genau bedeutet

Das Pensum ist der Beschäftigungsgrad, ausgedrückt als Anteil einer Vollzeitstelle. Steht in einem Inserat „80 Prozent“, sucht der Betrieb jemanden, der vier von fünf Tagen arbeitet. Die Vollzeit selbst ist nicht überall gleich: Je nach Branche und Gesamtarbeitsvertrag liegt sie zwischen 40 und 44 Stunden pro Woche, häufig bei 42. Genau das steht später im Arbeitsvertrag nach Obligationenrecht.

Der Denkfehler vieler Grenzgänger: Sie rechnen ihr deutsches Teilzeitmodell eins zu eins um und schreiben „25 Wochenstunden“ in die Bewerbung. In einem Schweizer Inserat wirkt das fremd. Wer in Prozent denkt und schreibt, signalisiert von der ersten Zeile an, dass er den Markt kennt. Wie der Markt für Deutsche insgesamt funktioniert, ordnet das Arbeiten in der Schweiz ein.

Pensum-Skala von 0 bis 100 Prozent Skala mit Markierungen: 50 Prozent rund 21 Stunden, 60 Prozent rund 25 Stunden, 80 Prozent rund 34 Stunden, 100 Prozent rund 42 Stunden. 50 % ≈ 21 h 60 % ≈ 25 h 80 % ≈ 34 h · 4 Tage 100 % ≈ 42 h Richtwerte bei rund 42 Stunden Vollzeit; die genaue Basis steht im Arbeitsvertrag (Stand: August 2026).
Das Pensum ist ein Anteil der Vollzeit – so ordnen sich die üblichen Teilzeitstufen in Stunden ein.

Pensum in Stunden und Tage umrechnen

Damit Sie im Kopf sofort umschalten können, hier die gängigen Stufen bei einer Vollzeit von rund 42 Stunden. Die Werte sind Richtwerte; entscheidend bleibt die Vollzeitbasis Ihres künftigen Betriebs.

Pensum, Wochenstunden und Arbeitstage im Überblick
Pensum Stunden/Woche (ca.) Tage (ca.) Typisch für
100 %42 h5 TageVollzeit
80 %34 h4 Tagehäufigstes Teilzeitband
70 %29 h3,5 TageEltern, Weiterbildung
60 %25 h3 TageGrenzgänger, Nebentätigkeit
50 %21 h2,5 Tagestarke Reduktion
40 %17 h2 Tagekleines Zusatzpensum

Ein Blick auf die Tabelle nimmt die häufigste Unsicherheit: 80 Prozent klingen nach viel, sind aber schlicht die klassische Vier-Tage-Woche. Wer eine Bandbreite angibt, denkt am besten in diesen Stufen – „60 bis 80 Prozent“ deckt drei bis vier Tage ab und lässt dem Betrieb Spielraum bei der Planung.

Arbeitswoche nach Pensum in Tagen Vier Zeilen für 100, 80, 60 und 50 Prozent. 100 Prozent füllt fünf Tage, 80 Prozent vier, 60 Prozent drei, 50 Prozent zweieinhalb Tage. Dieselbe Woche, unterschiedliches Pensum 100 % 80 % 60 % 50 % Jeder Block steht für einen Arbeitstag – so wird das Pensum sofort greifbar.
Pensum in Arbeitstagen gedacht: 80 Prozent sind vier Tage, 60 Prozent drei – so planen auch die Betriebe.
Gut zu wissen

Manche Betriebe rechnen die Jahresarbeitszeit statt der Wochenstunden. Beim Pensum ändert das nichts: 80 Prozent bleiben 80 Prozent der vereinbarten Jahres- oder Wochenzeit. Fragen Sie im Gespräch nach der Vollzeitbasis, dann kennen Sie Ihre echten Stunden.

Das Wunschpensum in der Bewerbung richtig angeben

Ein Pensum, das nur im Kopf existiert, hilft niemandem. Es gehört klar sichtbar in die Unterlagen, damit der Betrieb sofort weiß, ob Ihre Vorstellung zur Stelle passt. Drei Regeln machen die Angabe stark.

Vorher

«Ich suche eine Halbtagsstelle mit etwa 20 bis 25 Wochenstunden.»

Nachher

«Ich suche eine Teilzeitstelle mit einem Pensum von 50 bis 60 Prozent, gerne an drei fixen Tagen pro Woche.»

Der Nachher-Satz spricht die Sprache des Betriebs und liefert gleich die praktische Information: Pensum plus Wunsch nach festen Tagen. Das erleichtert die Planung und wirkt organisiert. Wie das Wunschpensum in eine überzeugende Lohn- und Verfügbarkeitsangabe eingebettet wird, zeigt die Seite zu den Lohnvorstellungen formulieren.

Teilzeit in Deutschland und der Schweiz im Vergleich

Teilzeit gibt es hüben wie drüben, doch Begriffe, Rechte und Sozialabgaben unterscheiden sich. Wer den deutschen Rahmen unbesehen überträgt, macht typische Grenzgänger-Fehler.

Teilzeit: Deutschland und Schweiz
Punkt Deutschland Schweiz
Angabe Wochenstunden, „Teilzeit“, „Halbtags“ Pensum in Prozent
Kleine Beschäftigung Minijob mit Pauschalabgabe kein Minijob, grundsätzlich versichert
Anspruch auf Teilzeit Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) kein gesetzlicher Anspruch, frei vereinbart
Pensionskasse Betriebsrente freiwillig BVG erst ab Eintrittsschwelle (~ CHF 22 000)
Steuer Lohnsteuer über Steuerklasse Quellensteuer, direkt vom Lohn

Zwei Punkte sind für Pendler besonders wichtig. Erstens: Ein Minijob-Äquivalent gibt es nicht. Auch ein kleines Pensum ist regulär abgerechnet und versichert. Zweitens: Bei sehr kleinem Lohn kann die Aufnahme in die Pensionskasse (BVG) entfallen, weil die Eintrittsschwelle nicht erreicht wird – AHV und Unfallversicherung greifen trotzdem. Was das Pendeln über die Grenze im Alltag bedeutet, beschreibt die Seite zum Pendeln zwischen Deutschland und der Schweiz.

Wo Teilzeit in der Schweiz besonders verbreitet ist

Nicht jede Stelle lässt sich reduzieren, aber Teilzeit ist in der Schweiz breit akzeptiert. In manchen Bereichen ist ein Teilpensum sogar der Normalfall. Dort finden Grenzgänger am ehesten passende Stellen.

Gesundheit und Betreuung

Pflege, Betreuung und Praxisassistenz arbeiten stark im Schichtmodell und bieten viele Pensen zwischen 40 und 80 Prozent.

Detailhandel und Verkauf

Verkaufsstellen decken lange Öffnungszeiten mit Teilzeit ab. Feste Tage oder Vormittage sind hier gut planbar.

Bildung und Verwaltung

Schulen, Kitas und Büros kennen Teilpensen als Regelfall, oft an klar definierten Wochentagen.

Gastronomie und Reinigung

Service, Küche und Unterhaltsreinigung suchen oft gezielt Teilzeitkräfte für Rand- und Stoßzeiten.

Für Grenzgänger lohnt der Blick auf Stellen mit festen Tagen statt verstreuter Stunden. Drei zusammenhängende Arbeitstage machen den Arbeitsweg wirtschaftlicher als fünf kurze Halbtage. Wie Sie Verfügbarkeit und Pensum zusammen darstellen, fließt in den Lebenslauf Schweiz ein.

Lohnt sich eine Teilzeitstelle als Grenzgänger?

Die ehrliche Antwort: Es kommt auf das Pensum an. Der höhere Schweizer Lohn wirkt auch anteilig, aber der Arbeitsweg und einige Fixkosten bleiben gleich, egal ob Sie an zwei oder fünf Tagen fahren. Bei sehr kleinem Pensum frisst das Pendeln einen größeren Teil des Vorteils.

Ab welchem Pensum sich der Grenzgang klar lohnt Skala von kleinem zu großem Pensum: unter 40 Prozent wird es knapp, ab 50 bis 60 Prozent bleibt für die meisten ein klarer Vorteil, ab 80 Prozent ist der Vorteil deutlich. unter 40 % Weg fällt stark ins Gewicht 50–60 % meist klarer Vorteil 70–100 % deutlicher Vorteil Grobe Orientierung, keine Berechnung des Einzelfalls; abhängig von Weg, Lohn und Quellensteuer (Stand: August 2026).
Als Faustregel lohnt sich das Pendeln für die meisten Grenzgänger ab einem Pensum von 50 bis 60 Prozent klar.

Rechnen Sie ehrlich mit sich selbst: Fahrtkosten, Zeit und die Quellensteuer gehören in die Kalkulation, nicht nur der Bruttolohn. Für viele bleibt schon ab einem 50- bis 60-Prozent-Pensum ein klarer Vorteil gegenüber einer vergleichbaren Stelle in Deutschland. Denken Sie auch an die steuerliche Grenzgängerregelung mit der Zahl der Nichtrückkehrtage – Details klärt Ihr Steuerbüro. Wie Sie den Lohn insgesamt einordnen, steht beim Lohn in der Schweiz verhandeln.

Aus der PraxisErfahrungsgemäß unterschätzen Teilzeit-Grenzgänger den Arbeitsweg. Wer die drei Arbeitstage bündelt statt über die Woche zu verteilen, spart Fahrten und macht selbst ein kleines Pensum wirtschaftlich attraktiver.

Das Pensum im Lebenslauf und Anschreiben platzieren

Das Pensum ist keine Nebensache, die man versteckt. Es gehört an eine sichtbare Stelle, damit der Betrieb die Passung sofort erkennt. Der deutsche Lebenslauf braucht dafür meist nur wenige, aber gezielte Anpassungen.

Deutscher Lebenslaufvorher
„Teilzeit, ca. 25 Std./Woche“ irgendwo im Fließtext
Frühere Stellen ohne Angabe des Beschäftigungsgrads
Kein Hinweis auf gewünschte Arbeitstage
Foto und Geburtsdatum, keine Referenzen
Schweizer Versionnachher
Kurzprofil oben mit Wunschpensum: „gesucht: 60–80 %“
Frühere Stationen mit Pensum in Prozent versehen
Verfügbarkeit klar: „bevorzugt Mo–Mi, feste Tage“
Referenzblock, Hinweis Bewilligung G, kein Foto nötig

Schematische, anonymisierte Darstellung – keine echten Personendaten. Die Erfahrung bleibt identisch; verändert wird nur die Darstellung.

Auch bei früheren Stellen hilft die Angabe des damaligen Pensums. Sie zeigt dem Leser, in welchem Umfang Sie Erfahrung gesammelt haben, und ordnet Ihren Werdegang sauber ein. Die passende Erzählung dazu liefert das Motivationsschreiben Schweiz.

Beispiele: das Wunschpensum überzeugend formulieren

Drei typische Situationen zeigen, wie sich ein Pensumwunsch klar und stark ausdrücken lässt. Die Angaben sind erfunden, das Muster ist übertragbar.

„Ich möchte wegen der Kinder nur vormittags arbeiten, so etwa halbtags.“

Besser für Schweizer Arbeitgeber

Aus „halbtags vormittags“ wird eine planbare Angabe: „Pensum 50 Prozent, bevorzugt an fünf Vormittagen oder an 2,5 fixen Tagen.“ Das nennt den Beschäftigungsgrad in Prozent und liefert gleich zwei umsetzbare Varianten. Der Betrieb kann sofort prüfen, ob es zur Schichtplanung passt – deutlich stärker als die vage Idee von Vormittagen.

„Ich bin flexibel, mir ist das Pensum eigentlich egal.“

Warum das schwächt

„Egal“ klingt entgegenkommend, wirkt aber unentschlossen und erschwert die Planung. Besser ist eine Bandbreite mit Präferenz: „60 bis 100 Prozent möglich, ideal wären 80 Prozent.“ So bleiben Sie flexibel, geben dem Betrieb aber einen Anker. Flexibilität überzeugt nur, wenn sie einen klaren Rahmen hat.

„Ich habe schon eine Stelle in Deutschland und suche zusätzlich etwas Kleines in der Schweiz.“

Was das rechtlich bedeutet

Eine Nebentätigkeit über die Grenze ist möglich, wirft aber Fragen zu Versicherung und Steuer auf, denn zwei Länder sind beteiligt. Für die Bewerbung nennen Sie schlicht ein kleines Pensum, etwa 20 bis 40 Prozent, an festen Tagen. Die Koordination von Sozialversicherung und Steuer klären Sie vorher mit den zuständigen Stellen, nicht im Anschreiben.

Typischer Fehler

Das Pensum fehlt ganz, und der Betrieb muss raten. Bei vielen Bewerbungen führt das zur Aussortierung, weil die Passung unklar bleibt. Eine einzige Zeile mit Prozentangabe und Wunschtagen verhindert das.

Praxisbeispiel

Eine Bewerberin schrieb zuerst „Teilzeit nach Absprache“. Nach der Anpassung stand dort „Pensum 60 bis 70 Prozent, bevorzugt Montag bis Mittwoch“. Auf die nächsten drei Bewerbungen im Detailhandel folgten zwei Einladungen – die klare Angabe erleichterte die Vorauswahl.

Aus unserer ArbeitViele Kundinnen und Kunden geben ihr Pensum zuerst in Wochenstunden an. Nach der Anpassung steht es in Prozent, mit Bandbreite und Wunschtagen – dieselbe Person wirkt sofort vertrauter mit dem Schweizer Markt.

Sie möchten Ihr Wunschpensum sauber in die Bewerbung bringen?

Wir stellen Ihr deutsches Teilzeitmodell auf das Schweizer Pensum um und platzieren Beschäftigungsgrad und Wunschtage klar in Lebenslauf und Anschreiben. Speziell für Grenzgänger.

Typische Fehler beim Pensum – und was besser wirkt

Beim Thema Teilzeit entscheiden oft kleine Signale. Vier Muster tauchen in Grenzgänger-Bewerbungen immer wieder auf.

Wirkt vertraut mit dem Markt

  • Pensum in Prozent mit kleiner Bandbreite
  • Wunschtage konkret genannt, gerne gebündelt
  • Früheres Pensum bei jeder Station angegeben
  • Verfügbarkeit klar und planbar formuliert

Wirkt fremd oder unklar

  • Wochenstunden statt Prozent
  • „Teilzeit nach Absprache“ ohne jede Zahl
  • „Pensum egal“ ohne Präferenz
  • Kleines Pensum ohne Blick auf den Arbeitsweg
Besonders wichtig: Rechnen Sie vor der Bewerbung durch, ab welchem Pensum sich das Pendeln für Sie lohnt. Ein zu kleines Pensum kann den Schweizer Lohnvorteil durch Fahrtkosten und Zeit fast aufzehren – dann ist eine andere Stufe die bessere Wahl.

Eine vollständige Übersicht der Stolpersteine sammeln die typischen Fehler bei Schweizer Bewerbungen.

Praxisbeispiel: vom vagen Halbtags-Wunsch zur klaren Stelle

Praxisbeispiel

Wie eine klare Pensumangabe die Einladung brachte

Eine Verkäuferin aus Rheinfelden, 36 Jahre, wollte wegen zweier Kinder Teilzeit über die Grenze arbeiten. In ihren ersten 6 Bewerbungen stand „Teilzeit, ca. 25 Std./Woche“ mitten im Text. Ergebnis: keine Einladung, mehrere Absagen mit dem Hinweis, das Pensum sei unklar.

Nach dem Umbau stand oben im Lebenslauf „Pensum 60 Prozent, bevorzugt Montag bis Mittwoch“, jede frühere Stelle mit Beschäftigungsgrad und ein Referenzblock mit 2 Kontakten. Sie bündelte die Arbeitstage, um den Weg nach Basel wirtschaftlich zu halten. Von 4 neuen Bewerbungen führten 2 zu einem Gespräch, eine zur Anstellung mit genau diesem Pensum.

Beispiel anonymisiert, Zahlen aus einem realen Verlauf. Kein garantiertes Ergebnis – über Einladung und Einstellung entscheidet allein der Arbeitgeber.

Ihr Teilzeit-Wunsch soll sofort klar sein?

Dann lohnt sich eine Bewerbung, die Pensum, Wunschtage und Verfügbarkeit im Schweizer Format zeigt – abgestimmt auf Grenzgänger.

Teilzeit-Bewerbung hier erstellen lassen

Sie kennen jetzt die Hebel: Pensum in Prozent, Bandbreite mit Präferenz, Wunschtage bündeln, den Arbeitsweg mitrechnen. Falls Sie das nicht selbst umsetzen möchten, übernehmen wir den Aufbau – speziell für Grenzgänger mit Teilzeit-Wunsch.

1

Anfrage

Sie nennen uns Ihr Wunschpensum und Ihre möglichen Tage über das Anfrageformular.

2

Aufs Pensum umstellen

Wir übersetzen Wochenstunden in Prozent und platzieren Pensum und Verfügbarkeit sichtbar.

3

Word + PDF

Lebenslauf und Motivationsschreiben kommen als bearbeitbare Dateien, kein reines PDF.

4

Zustellung

Die fertigen Unterlagen erhalten Sie per E-Mail, in der Regel innerhalb eines Werktags.

Warum grenzgaenger-bewerbung.de?

Speziell für Grenzgänger nach CHAusgelegt auf Bewerber mit Wohnsitz in Deutschland, die bei Schweizer Arbeitgebern anfangen.
Pensum sauber angegebenIhr Wunschpensum steht klar in Prozent, mit Bandbreite und Wunschtagen.
Unterschiede D↔CH berücksichtigtWochenstunden, Minijob-Denken und Referenzblock werden auf das Schweizer Muster umgestellt.
Fertig in 1 WerktagIn der Regel erhalten Sie Ihre Unterlagen innerhalb eines Arbeitstags zurück.
Bearbeitbare Dateien (Word + PDF)Sie können die Bewerbung für jede weitere Stelle selbst anpassen, ohne neu zu beginnen.
Feste Preise ohne AboDie Konditionen stehen transparent bei den Preisen und Paketen – keine laufenden Kosten.
Keine Steuerberatung, keine JobgarantieWir erstellen die Unterlagen. Fragen zu Steuer, Versicherung und Nichtrückkehrtagen gehören in eine Fachberatung; über die Einstellung entscheidet der Arbeitgeber.

Transparenz: Wofür diese Seite gedacht ist – und wofür nicht

Für wen ist diese Seite geeignet?
Für Menschen mit Wohnsitz in Deutschland, die als Grenzgänger eine Teilzeitstelle in der Schweiz suchen und ihr Pensum richtig angeben möchten. Vorkenntnisse über das Schweizer System werden nicht vorausgesetzt.
Was wird hier erklärt?
Was Pensum bedeutet, wie es sich in Stunden und Tage umrechnet, wie Sie das Wunschpensum angeben, welche Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz bestehen und ab wann sich Teilzeit als Grenzgänger lohnt.
Welchen Nutzen haben Sie davon?
Sie geben Ihr Pensum in der Sprache des Marktes an, wirken vertrauter mit dem Schweizer System und können realistisch einschätzen, welche Teilzeitstufe sich für Ihren Arbeitsweg lohnt.
Was wird bewusst nicht angeboten?
Keine Steuer-, Sozialversicherungs- oder Rechtsberatung. Keine verbindliche Berechnung Ihres Nettolohns oder der Nichtrückkehrtage. Keine Stellenvermittlung und keine Zusicherung von Einladungen oder Einstellungen.
Wo liegen die Grenzen der Informationen?
Vollzeitbasis, Löhne und Abgaben unterscheiden sich nach Branche, Kanton und Betrieb. Die Stundenwerte sind Richtwerte bei rund 42 Stunden Vollzeit, Stand August 2026. Verbindlich ist der Arbeitsvertrag; steuerliche Fragen klärt Ihr Steuerbüro.
Hinweis: Diese Seite erklärt Pensum und Teilzeit bei der Bewerbung in der Schweiz und ist keine Steuer-, Sozialversicherungs- oder Rechtsberatung. Zu Quellensteuer, Nichtrückkehrtagen, Pensionskasse oder der Koordination zwischen Deutschland und der Schweiz wenden Sie sich an die zuständige Stelle oder ein Steuerbüro. Angaben zu Stunden und Schwellenwerten sind allgemeine Orientierung (Stand: August 2026).

Häufige Fragen zu Teilzeit und Pensum in der Schweiz

Was bedeutet Pensum in einer Schweizer Stellenanzeige?
Pensum ist der Schweizer Begriff für den Beschäftigungsgrad und wird immer in Prozent angegeben. 100 Prozent bedeuten Vollzeit, also je nach Betrieb rund 42 Stunden pro Woche. 80 Prozent sind vier Tage, 60 Prozent etwa drei Tage. Wochenstunden wie in Deutschland finden Sie in Schweizer Inseraten dagegen selten.
Wie gebe ich mein Wunschpensum in der Bewerbung an?
Nennen Sie das Pensum konkret und in Prozent, am besten mit einer kleinen Bandbreite wie 60 bis 80 Prozent. Das zeigt Flexibilität, ohne beliebig zu wirken. Schreiben Sie es in den Lebenslauf und ins Motivationsschreiben und begründen Sie es knapp, falls es zur Stelle passt. Vermeiden Sie Wochenstunden, das wirkt in der Schweiz unpassend.
Wie viele Stunden sind 80 Prozent Pensum in der Schweiz?
Bei einer Vollzeit von rund 42 Stunden entsprechen 80 Prozent etwa 34 Stunden pro Woche, meist verteilt auf vier Tage. 60 Prozent sind rund 25 Stunden, 50 Prozent rund 21 Stunden. Die genaue Vollzeit steht im Arbeitsvertrag und schwankt je nach Branche zwischen 40 und 44 Stunden pro Woche.
Lohnt sich eine Teilzeitstelle in der Schweiz für Grenzgänger?
Oft ja, aber die Rechnung ist enger als bei Vollzeit. Der höhere Schweizer Lohn wirkt auch anteilig, doch Arbeitsweg, Quellensteuer und Fixkosten fallen bei kleinem Pensum stärker ins Gewicht. Prüfen Sie, ab welchem Pensum sich das Pendeln lohnt. Ab etwa 50 bis 60 Prozent bleibt für die meisten Grenzgänger ein klarer Vorteil gegenüber Deutschland.
Gibt es in der Schweiz einen Minijob wie in Deutschland?
Nein, ein Minijob mit pauschaler Abgabe wie in Deutschland existiert in der Schweiz nicht. Auch kleine Pensen sind grundsätzlich sozialversichert. Bei sehr niedrigem Lohn kann die Aufnahme in die Pensionskasse entfallen, weil die Eintrittsschwelle von rund CHF 22 000 im Jahr nicht erreicht wird. AHV und Unfallversicherung greifen dennoch.
Habe ich in der Schweiz einen Anspruch auf Teilzeit?
Einen gesetzlichen Anspruch auf Reduktion wie das deutsche Teilzeit- und Befristungsgesetz gibt es in der Schweiz nicht. Teilzeit wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer frei vereinbart und ist im Arbeitsvertrag nach Obligationenrecht geregelt. Dafür ist Teilzeit in vielen Branchen verbreitet und akzeptiert, sodass sich passende Pensen gut finden lassen.

Teilzeit-Bewerbung erstellen lassen – Pensum klar, Weg gerechnet

Starten Sie jetzt Ihre Anfrage und erhalten Sie Unterlagen, die Ihr Pensum in Prozent zeigen und Ihre Verfügbarkeit klar machen.

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